Cronos Cube

Die Autorin

Jun
17

Die gebürtige Berlinerin Thekla Kraußeneck, Jahrgang 1987, bringt ihren lebenslangen Schreibprozess mit ihrem Debütroman „Cronos Cube“ in die Buchform. Die passionierte Gamerin arbeitet seit vielen Jahren als freie Journalistin für die Süddeutsche Zeitung und studiert in München Ethnologie und Philosophie.

Hier geht es zum Autorenblog.

wintermohn.de

Jun
10

Der Privatkram zieht um: Ab sofort findet ihr alle meine Blogeinträge, die nichts mit dem Buch zu tun haben, auf wintermohn.de. Unterdessen soll sich diese Seite vermehrt auf Lachlan, Zack und die virtuelle Welt Cronos konzentrieren: Mehr Hintergrundinformationen zu Orten, Monstern und Klassen, zur Entstehungsgeschichte der Konsole und der Entwicklerfirma Cron Company, vielleicht sogar hin und wieder eine Story. Schaut vorbei. 🙂

In der SZ

Jun
10

„Cronos Cube“ ist am Freitag im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung gewesen; danach bin ich ein bisschen auf Wolken gegangen. Die Fahrt nach Dresden verlief auch fast störungsfrei und die Lesung im Hole of Fame hat mir großen Spaß gemacht – vor allem durch die interessanten Gespräche im Nachgang. Mehr dazu in Kürze.

Glücklichsein

Jun
06

„Du sitzt ja immer noch hier!“, sagt der Junge mit dem Hoverboard. Er war vorhin schon mal da: Wir haben Schach, Mensch-ärgere-dich-nicht und Mikado gespielt, dann ist er nach Hause gefahren, um zu Mittag zu essen, und jetzt ist er mit seiner nanna zurückgekehrt. Sie setzt sich an ihren Stammplatz, er saust auf dem Hoverboard davon. Das italienische Café gehört seinen Eltern. Und ich gehöre seit vier Stunden zum Inventar. Endlich mal wieder. (mehr …)

Leseprobe

Mai
18

Die Leseprobe aus „Cronos Cube“, die der Liesmich Verlag auf seiner Internetseite veröffentlicht hat, ist jetzt auch auf diesem Blog zu finden. Es werden noch weitere folgen, doch jetzt wünsche ich erst einmal viel Spaß mit dieser hier. 🙂 Simsalabim, Klick, Klick: Leseprobe!

Schreibtypen

Mai
18

Dinge neigen zum Veröden, wenn man sie zu genau plant. Zumindest wenn man der flexible Typ ist, der besser fährt, wenn er sich alle Routen offen hält. Wir haben neulich in der Uni über Schreibtypen gesprochen; das ist sinnvoll für junge Studenten, von denen die meisten noch nie wesentlich mehr geschrieben haben als Aufsätze und eine Seminararbeit. Aber auch mir eröffnete sich nach so vielen Jahren noch eine neue Welt, und ich beginne mein eigenes Schreiben wieder einmal mit neuen Augen zu sehen. Es ist gut zu wissen, dass der Prozess weiterhin lebt. Ich bin erst 30; es ist noch viel zu früh für zementierte Ansichten.  (mehr …)

Die Sache mit dem Fahrplan

Apr
28

Ich klopfte nach Schulschluss an die Bürotür meiner Deutschlehrerin – mit gemischten Gefühlen, denn ich wusste bereits, dass sie meinen neuen Roman nicht sehr begeistert aufgenommen hatte. Gerade einmal 82 Seiten weit war sie gekommen, ehe sie aufgegeben hatte.

„Tja, tut mir leid“, sagte Frau M., als wir in ihrem Büro saßen, und legte einen dicken Ordner auf den Tisch. Ich hatte vor ein paar Wochen einen Stapel Papier in diesem Ordner abgeheftet: Vom ersten Blatt starrte der Titel meines Manuskripts, zentriert, gefettet, viel zu selbstbewusst, wie ich jetzt fand. Ich hatte rote Ohren vor Scham über meine Großspurigkeit.  (mehr …)

Die Angst vorm weißen Blatt

Apr
23

Die italienische Bar war zur späten Stunde noch gut besucht: Hannah und ich mussten die Stimmen heben, um uns über die Geräuschkulisse hinweg zu verstehen. Wir hatten unsere Getränke jeweils dreimal nachbestellt, sie einen Crodino, ich einen Lillet, aus dem ich mit einem Teelöffel die halbgefrorenen Beeren naschte. Jetzt lag nach zwei Stunden angeregter Unterhaltung Aufbruchstimmung in der Luft.

Ich hatte mir meine Frage für den Schluss aufgehoben, weil ich das damit angeschnittene Thema nicht vertiefen wollte. Obwohl ich die Denkanstöße meiner Freundin sehr zu schätzen wusste, bedrückte mich das Gefühl, dass ich ihr damit ein bisschen zu oft auf die Nerven ging.  (mehr …)